Die Stinkwanze hat das bayerische Voralpenland erreicht

Bei den kühlen Tagen ziehen sich die Wanzen in die Häuser zurück. Falls Sie eine sehen, nicht zerdrücken – es stinkt sonst fürchterlich…!

In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung beschreibt Peter Haake die Auswirkungen der Wanzen auf unsere Gärten:


Nach Laubholzbockkäfer und Buchsbaumzünsler gibt es einen neuen Störer in den heimischen Gärten. Experten befürchten, dass Stinkwanzen zur Plage werden könnten.

Klein, aber skrupellos: Die Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) hat einer Starnbergerin in diesem Herbst die Apfelernte verdorben.
Foto: Mauritius Images

Die kleine Wanze kann nicht tanzen, und sie lauert auch nicht auf der Mauer. Sie zieht sich jetzt lieber in Ritzen und Spalten zurück, denn sie friert nicht gern. In ihrer ostasiatischen Heimat, in Ostchina, Japan oder Korea, ist es viel wärmer. Doch die Marmorierte Baumwanze ist ein Überlebenskünstler, der längst auch in Europa auf Eroberungs- und Beutezug gegangen ist – zunehmend mit fatalen Folgen für Obst- und Gemüsebauern. Vor allem in südlichen und mittleren Regionen Europas hat man bereits schlechte Erfahrungen gemacht mit dem invasiven Winzling, der ganze Ernten vernichten und Schäden in Millionenhöhe verursachen kann. Doch nicht nur hier: Auch in Deutschland ist die Wanze auf dem Vormarsch und hat nun das bayerische Voralpenland erreicht.

Weiterlesen im Beitrag der Süddeutschen Zeitung

Das könnte dich auch interessieren …