SZ-Beitrag: Zu Gast beim Gelben Richard

Die Bäume werfen mehr ab als Äpfel. Sie stehen für biologische Vielfalt. (Foto: Imago)

Streuobstwiesen leuchten jetzt im Herbst in allen Farben. Sie sind aber nicht nur ein schönes Ziel für Wanderer, die Äpfel und Schnaps verkosten, sondern leisten auch Großes für die Artenvielfalt.

Von Stefan Fischer

Als wäre der Obstanbau eine militärische Angelegenheit, stehen die Bäume einer Plantage in Reih und Glied. Wer Städte mag, die im Schachbrettmuster angelegt sind, und überdies nordkoreanische Massenchoreografien schätzt, wird vielleicht auch an dieser Gestalt einer Kulturlandschaft Gefallen finden. Ökologisch weitaus nützlicher, obendrein ästhetisch attraktiver und auch touristisch ertragreicher sind Streuobstwiesen. Auf solchen stehen Bäume unregelmäßig in der Landschaft, und sie werfen mehr ab als nur Äpfel oder Zwetschgen. Streuobstwiesen spielen eine wichtige Rolle für die biologische Vielfalt: Mehr als 5000 Tier- und Pflanzenarten und 3000 verschiedene Obstsorten finden sich in den mitteleuropäischen Streuobstbeständen. Lange Zeit waren sie bedroht durch die Industrialisierung des Obstanbaus. Inzwischen besinnt man sich wieder mehr auf ihre Bedeutung – und erkennt auch ihren touristischen Wert. Nicht nur für das Landschaftsbild, sondern als konkrete Attraktion für Urlauber. Hier einige Beispiele.

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Zum Weiterlesen hier der vollständige Beitrag in der Süddeutschen Zeitung

Beitrag in der Süddeutschen Zeitung vom 18.10.2018

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