Wie die Venus Schnecken schnappt

 

Bild VenusfliegenfalleForscher haben den Klappmechanismus der Venusfliegenfalle mit sensibler Technik untersucht. (Hannes Vogler, UZH)

Neue Einblicke in eines der skurrilsten Systeme des Pflanzenreichs: Um die „Fangeisen“ der Venusfliegenfalle auszulösen, muss sich ein Opfer recht schnell bewegen, nahm man bisher an. Doch offenbar kann auch eine langsame Beute die Sinneshaare in den Fallen reizen und den Klappmechanismus in Gang setzen, zeigt nun eine Studie. Deshalb können sich offenbar auch Schnecken oder träge Larven nicht risikolos durch die Fallen „schleichen“.

Sie ist wohl das skurrilste Gewächs der Welt: Unter den etwa 600 Arten der fleischfressenden Pflanzen hat die Venusfliegenfalle (Dionaea muscipula) die spektakulärsten Fangorgane hervorgebracht. Um sich in ihrem nährstoffarmen Lebensraum in Nordamerika „lebendige Düngertabletten“ einzuverleiben, besitzt sie zu fangeisenartigen Fallen umgewandelte Blattspitzen. Krabbeln Beutetiere in diese bizarren Strukturen, klappen sie blitzartig zu und zersetzen die Beute anschließend durch Verdauungssäfte.

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