Bloß nicht umgraben – Herbstarbeiten auf dem Gemüsebeet

Wer solch leckeres Gemüse ernten will, kümmert sich am besten schon im Herbst um die Beete. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
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Im Herbst muss umgegraben werden! So hieß es lange Jahre und so haben das viele noch im Kopf. Dabei empfehlen viele Gartenexperten längst eine neue Strategie. Ganz wichtig: Die Beete sollten immer bedeckt sein – mit Mulch, Kompost oder Gründünger.

Unsichtbar für uns leben im Boden unzählige winzige Organismen: Bakterien, Einzeller, Pilze und Nematoden – das sind winzige Würmchen. Eine riesige Winzlingsgemeinschaft. Da wirken Regenwürmer schon gigantisch. Unter der Erde geht es schön geordnet zu, jeder sucht sich seinen Platz, wo es ihm am besten gefällt. Und dann sorgen alle Bewohner gemeinsam dafür, dass den Pflanzen Nährstoffe zur Verfügung stehen, Blätter und anderes aufgespalten und Humus neu gebildet wird. Kommt dann ein großer Spaten, werden das unterste zu oberst gekehrt und dabei unzählige Mikroorganismen abgetötet. Dann dauert es, bis das fein abgestimmte Gefüge im Boden sich wieder erholt hat.

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