Gärtnerjahrtag 2026 – München hat ein echt heißes Pflaster
Heiß war es, sogar sehr heiß. Der heißeste Tag der ersten Augustwoche knapp an 40 Grad. Da war es doch kein Wunder, dass der Kleber der Schuhsohlen sich einfach auflöste. Das war aber nur eine kleine Unannehmlichkeit, denn der Gärtnerjahrtag war wieder ein wunderschönes Ereignis für unseren Gartenbauverein.
Am Montag Einkauf der Blumen in 7 großen Eimern im Blumengroßmarkt. Dann das Binden der Sträuße in der Garage der Julas, dabei 34 Verteilsträuße, 3 Körbe auch mit Blumen bestücken und ein Fahrradanhänger, der zugtauglich aufgehübscht wurde und mit vielen Sträußen geschmückt wurde. Die Schürzen und Hüte mussten abgeholt und hergerichtet werden. Dann noch die Nachricht, dass unser Fahnenträger leider ausfällt, aber zum Glück der Patensohn einspringen würde. Nun ist das Standartentragen nicht einfach so zu schaffen. So wurde am Montagabend noch eine Lehrstunde vor dem Turm von St. Alto, in dem die Standarte aufbewahrt wird, abgehalten. Der Trageledergurt angepasst, die Regeln in der Kirche durchgesprochen und durch viel Schulterklopfen den Mut dieses Ehrenamt so kurzfristig zu übernehmen, schon einmal gewürdigt.
Die Standarte und das nötige Zubehör wurden dann schon im Auto verstaut, davor aber mit einem Unterbau versehen, da eine Standarte nur eben liegen darf. Am Abend wurden dann noch Schürzen und Hüte eingepackt. Die Blumen warteten in der Garage in Wasserbehältern und wurden am Dienstagmorgen eingeladen. Sehr früh, da das Auto bis 9 Uhr in der Blumenstraße sein musste. Die Polizei sperrt die Straße danach. Das Ausladen klappte gut. Auch die Anstecker, die ich gekauft habe, wurden gern genommen. Das Auto musste, nachdem der Zug vorbei ist, wieder weggefahren werden, eingeschränktes Halteverbot. Es wurde in die Tiefgarage am Hofbräuhaus gefahren. Dorthin wurde dann schon einmal die Standarte gebracht, da es für unseren Fahnenträger bei der Hitze nicht mehr zumutbar war auch noch nach der Kirche bis zum Hofbräuhaus zu gehen. Er hat seine – unsere Sache sehr gut gemacht, das haben auch die Fahnenträger der anderen Gruppen bestätigt, die es wissen müssen. Der Gartenbauverein bedankt sich noch einmal herzlich dafür.
Nach dem Essen und der Feier im Hofbräuhaus wurden die abgelegten Schürzen und das Fahnenzubehör und Hüte und die leeren Körbe ins Auto getragen und heimtransportiert.
Wirklich eine Menge Arbeit, viel Mühe und Zeitaufwand – aber es hat sich gelohnt. 28 Zugteilnehmer und nach dem Pressebericht über 5000 Zuschauer. Und es zeigt sich immer wieder: Es ist nur schön, den Zuschauern Blumen zu schenken und ihnen damit ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern und immer wieder zu hören, und das ist der Gartenbauverein Unterhaching!
Die folgenden Bilder zeigen es …
Text: Regina Tramm-Jula
Bilder: Helmut Patalong


